Geschichte

Hinter jeder großen Stadt steckt eine interessante Geschichte, so sagt man. Das gilt natürlich für Städte auf der ganzen Welt und damit auch für die großen Städte von Südafrika. Eine dieser großen und bedeutenden Städte ist ohne Zweifel Bloemfontein.

Die ersten weißen Siedler kamen im Jahre 1836 nach Bloemfontein und besiedelten das Gebiet der Stadt. Vorher waren verschiedene afrikanisch-stämmige Kulturen dort zu finden. Auch die Voortrekker haben eine Rolle bei der Entstehung Bloemfontein gespielt, sogar eine sehr große in Bezug auf den Namen. Dieser wurde nämlich erstmals im Zusammenhang mit der Stadt von einem Voortrekker genannt, der seine Farm „Bloemfontein“ taufte.

Das Jahr 1842 war ein besonderes für Bloemfontein, da die Stadt in diesem Jahr zur Hauptstadt der Burenrepublik „Oranje Frystaat“ wurde und damit auch für die Buren eine wichtige Rolle einnahm.

Wie in vielen anderen südafrikanischen Städten hatten auch die zwei Burenkriege Einfluss auf die Entwicklung von Bloemfontein. Im Jahre 1900, also während des zweiten Burenkrieges, wurde die Stadt von britischen Truppen eingenommen und gehörte von da an zum britischen Empire.

Im Jahre 1910, zur Gründung der südafrikanischen Union, wurde Bloemfontein die Ehre des Obersten Gerichtshofs von Südafrika verliehen, der seinen Sitz bis heute in der „Stadt der Blumen“ hat.

Seit dem Ende der Apartheid Südafrika in den 90er-Jahren des 20. Jahrhunderts gibt es in der Stadt Bloemfontein freie Wahlen für Bürger aller Hautfarben.

Heute gehört Bloemfontein zu den modernsten Städten in Südafrika und weist eine funktionierende Industrie – und Handelsstruktur auf. Zudem gibt es viele öffentliche Einrichtungen, die eine große Bedeutung für das Land Südafrika haben.