Unter der heißen Sonne Afrikas

In Afrika als Land vieler Superlative scheint natürlich auch die viel Sonne heißer als anderswo. Für die an weniger Sonne gewöhnte Haut der Europäer ist deshalb der Sonnenschutz zu jeder Afrikareise dazu, ganz gleich, ob er sich nach Nord-, Ost-, West- oder Südafrika  begibt. Außer einer guten Sonnencreme und leichter heller Kleidung, sollte man beim Aufenthalt im Freien möglichst oft schattige Plätze aufsuchen. In den Hotels oder Städten sind viele Außenanlagen mit Schattenspendern wie Sonnensegel oder Markisen ausgestattet, an den Stränden kann man fast überall Sonnenschirme finden und in der Natur bieten Bäume Schutz vor der Sonne, den man vor allem in den ersten Urlaubstagen ausgiebig nutzen sollte.

Nach ein paar Tagen haben sich die Haut und auch der Körper an die ungewohnten klimatischen Bedingungen angepasst und wahrscheinlich werden sich auch Ihre Schlafgewohnheiten ändern. Man nutzt die heißen Mittagsstunden für eine wohltuende Siesta und braucht deshalb des Nachts nicht mehr so viel Schlaf. Häufig sitzt man bis in die tiefe Nacht beisammen oder steht schon vor dem Morgengrauen auf, um die kühlen Stunden, bei welchen man vor Sonne geschützt ist, für Unternehmungen zu nutzen oder einfach nur einen herrlichen Sonnenaufgang zu erleben.

Vor allem bei Tagesauflügen oder Safaris sollte man für die Mittagsstunden immer eine längere Rast einlegen, zum einen um in der Mittagshitze das Risiko eine Hitzeschlages, Sonnenstiches oder bestenfalls Sonnenbrandes zu umgehen, sondern weil auch in dieser Zeit das gesamte Leben in Afrika ruht. So werden auch hier viele Läden geschlossen oder man muss stundenlang an der Tankstelle warten, bis der Besitzer die Siesta unter seiner Markise beendet und sie wieder bedient.